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In
eigener Sache
Es
gibt Handlungsbedarf im Wirken
gegen Rechts in den Kommunen
Die
Diskussion während des kommunal-politischen Tages am 26. Oktober
in Potsdam, an dem Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen,
Vereinen und Organisationen teilnahmen, machte deutlich, dass
es nach wie vor erforderlich ist, sich mit den Ursachen, der
Entwicklung und dem Wirken rechter Struk-turen in der Gesellschaft
insbesondere in den Kommunen auseinander zusetzen. Überein-stimmend
wurde festgestellt, dass bereits der Entwicklung und Ausprägung
von Vorurteilen und Werten gegenüber Fremden im Kinderalter
ein kultureller Umgang auch mit anders Seienden entgegengesetzt
werden muss. Der Verantwortung der Gesellschaft als Ganzes,
der Eltern, der Erzieherinnen und Lehrerinnen und Lehrer
kommt dabei eine besondere Rolle zu. Herausgearbeitet wurde
durch die Disku-tanten, dass eine gesellschaftlich latente
Frem-denfeindlichkeit wesentlichen Anteil daran hat, dass
Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 12 Jahren, die selbst
außer in Ferien- und Urlaubs-reisen noch keinen Kontakt mit ausländischen Bürgerinnen und Bürgern hatten, ausgeprägte
Vorurteile mit sich tragen, die u.a. den Nährbo-den für rechtspopulistische
und rechtsextreme Denk- und Verhaltensweisen bilden. Interessant
waren die unter-schiedlichen kommunalen Stra-tegien, die durch Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker vorgestellt
wurden, um die-sen Entwicklungen gesellschaftliche Alterna-tiven
entgegenzusetzen.
Das kf wird noch in diesem Jahr eine Broschüre zur Veranstaltung
herausgeben. Da einige Teil-nehmerinnen und Teilnehmer an
der Demon-stration gegen den Irakkrieg in Berlin teilneh-men
wollten, wurde vereinbart, die Diskussion in einer Veranstaltung
zu Beginn des Jahres 2003 fortzusetzen, zu der wir rechtzeitig
ein-laden werden.
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Die Volksinitiative zur Überwindung des Sachleistungsprinzips
in Brandenburg, die sich mit Menschen aus verschiedenen Gruppen,
Institutionen und Initiativen zusammensetzt, hat am 4.Oktober
2002 damit begonnen Unter-schriften zu sammeln, um ein Diskriminie-rungsverbot
in der Landesverfassung und die Ausgabe von Bargeld statt
von Wertgut-scheinen an Flüchtlinge, durch Einfügung ei-nes
Artikels 18a, zu erreichen. 20 000 Un-terschriften sind erforderlich,
damit sich der Landtag mit der vorgeschlagenen Änderung der
Landesverfassung beschäftigt. Der Flüchtlings-rat hofft auf
Unterstützung des Ministerpräsi-denten, der sich zuvor als OBM von Potsdam für diese Initiative eingesetzt hatte. Bisher
erhalten Flüchtlinge eine reduzierte Sozialhilfe in Wertgutscheinen
in Höhe von 159 Euro (wo-mit sie nur in ausgewählten Geschäften
ein-kaufen können) und 41 Euro Bargeld. Damit ist ihnen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben verwehrt.
Wir bitten Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpoliti-ker diese
Volksinitiative zu unterstützen.
Danke
für die Spenden
„Hochwasserhilfe Waldviertel“
Wir bedanken uns bei: dem Ferienhof Schorfheide, Eichhorst
für 500 Euro, der PDS- Fraktion der Gemeinde Kleinmach-now
für 290 Euro, BTSK Roswitha Schlesinger Borkheide für 150
Euro, Pflegestation für Wildtiere/ Tierarzt Andreas Valentin Melchow für 100 Euro, sowie für Einzelspenden bei Dagmar
Enkelmann Bernau, Sylvelin und Wolfgang Kraftczyk Bernau,
Michael Büttner Bernau, Albrecht Triller Eberswalde, Brigitta
Vogler Schluft, Kerstin Mutz Schönow, Maria Kausch Eberswalde,
Dagmar Nawroth Schöneiche und Margit Neugebauer Vetschau.
Sie gehen nach Absprache mit dem Waldviertel Management als
Geldspenden nach Zwetl.
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